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Liebe Eltern,

Ich möchte Ihnen, bevor wir uns gegenseitig kennenlernen, als Mutter eines Kindes mit Zerebralparalyse, einige Sätze ans Herz legen:

1. Einen Zauberstab sei es in Form von Apparat, Bioenergie oder Methode für diese Art von Problem mit dem wir uns auseinandersetzen, gibt es leider nicht.

2. Seien Sie bitte sehr vorsichtig mit jedem, der Ihnen verspricht, Ihr Kind auf die Beine zu stellen, seinen Muskeltonus in einem, zwei, sechs Monaten zu regeln. Geben Sie von einer Zusammenarbeit mit dieser Person nicht auf, aber geben Sie sich eine Frist, wie lange Sie ihr glauben werden!br /> Und dann betrachten Sie...betrachten Sie genau die Kinder, die zu den gleichen Behandlungen kommen.

Seien Sie vor Allem ehrlich zu sich selbst!

Versuchen Sie zu sehen "das, was Sie sehen" - und nicht, was Sie gerne sehen würden. Fragen Sie sich: "Was ist bei diesem Kleinen besser im Gegensatz zu früher, vor sechs Monaten?" 
Glauben Sie nicht völlig den Geschichten der Eltern über den Erfolg ihrer und anderer, weil wir sehr oft Geschichten erzählen, die wir gerne erzählen möchten und nicht das was der Realiät entspricht. Und dann fangen wir an, einander zu glauben - im Grunde glauben wir an unsere Lügen!

3. Die Zeit ist bei diesem Problem das Wichtigste und wir können sie nicht vergeuden! Wir düfen keine Zeit wegen unreallen Versprechen verlieren!

4. Sehr oft sage ich den Eltern, dass wir den Marathon laufen! Stoppen Sie nicht die Zeit , die Sie für die ganzen 42.195 Kilometer brauchen, sondern teilen Sie sich Ihre Kraft, Energie, Liebe und Finanzen auf eine lange Zeit so ein, sodaß Sie es zum Ziel schaffen. Wir sind nicht wie der Athlete Husein Bolt, der 100 Meter läuft, alles von sich gibt und in ein paar Sekunden zum Ziel kommt...wir sind Marathonläufer! Viel Zeit und viele Kilometer sind vor uns...Viele!

5. In dem Augenblick, in dem Sie in der Lage sind:
- ohne das Gefühl der Enge in Hals und Seele
- ohne weinerliche Stimme
- ohne Tränen in den Augen
laut zu sagen „Ich habe ein Kind mit Zerebralparalyse“ erst dann werden Sie viel, viel mehr Energie, Kraft und Motive haben, um für ihr Kleines zu kämpfen! Erst dann, wenn Sie aufhören sich oder eine dritte Person für das, was Ihnen und Ihrer Familie passiert ist, die Schuld zu geben, werden Sie noch mehr Energie für den Kampf für ihr Kleines haben.

Mein Ehemann und ich sind durch halb Europa gereist, ich war eine zeitlang in den USA, alles mit dem Wunsch unserem Sohn Vuk das Beste zu ermöglichen. Ich bin mir sicher, dass ich Ihnen auf einem Platz die progressivsten Methoden, die weltweit angewendet werden, anbiete. Dabei sind es nicht nur Methoden nach Bobath oder Vojta, die langsam Vergangenheit werden.

Jožica, eine Therapeutin aus Maribor/Slowenien, die Lizenzen für Bobath und TheraSuit hat, meinte, als ich zu Besuch in einem TheraSuit Zentrum war,: “Bis zum zweiten, dritten Jahr ist mit Bobath was zu machen, und das ist es schon! Der Grund warum ich nach einigen Jahren Arbeit mit Kindern weitergesucht habe, ist das ich etwas Kraftvolleres und Besseres finden wollte, weil die meisten Kinder mit Zerebralparalyse, die mit der Bobath Methode behandelt wurden, einfach nicht weiterkamen, vielmehr kam es zum Rückgang und die Zeit verging..."

Das richtige Werkzeug, um die Kleinen auf die Beine zu bringen, ist die TheraSuit Methode. Viel Energie, Kraft, Glauben und wertvolles Wissen wurde mir von Izabela und Richard Koscielny gegeben, die gleizeitig Eltern eines Kindes mit quadriparetischer Form der Zerebralparalyse sind.

 

Ich kann die Wirksamkeit dieser Methode an meinem Kind bezeugen, weil ihn Izabela nach einem Jahr untersucht hat, in welchem ich intensive, vierwöchentliche Behandlungen jeden zweiten Monat durchgeführt hatte. Sie hat mir gesagt, dass ich in diesem Jahr mit Vuk doppelt so viel erreicht habe, als sie dachte und das es ihre Erwartungen bei Weitem übertraf. "Mach nur weiter so und ich werde persönlich dein Zentrum besuchen, wennVuk anfängt zu gehen", hat sie versprochen.

Ich weiß genau, was wir in dem letzten Jahr machten und dieses Zentrum ist auch entstanden, damit sie, die Eltern, aufhören von einer Behandlung zur anderen zu wandern.

Ich möchte Ihnen auf einem Platz eine Vielfalt ernster Möglichkeiten anbieten mit Hilfe welcher wir zusammen für unsere Kinder kämpfen werden.

Willkommen und danke für Ihr Vertrauen!

Von ganzem Herzen werde ich mir Mühe geben, Ihrem Vertrauen treu zu sein. In Amerika wurde ich gelehrt niemandem Versprechen zu geben, aber Eines kann ich Ihnen versprechen:
Wir werden mit Ihrem Kind wie mit meinem Sohn arbeiten!

Hochachtunsvoll an alle Eltern, die bereit sind, für ihr Kind zu kämpfen,

Dr Aleksandra Ivančić
Spezialistin der Physikalen Medizin und Rehabilitation