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Bloombergs rythmische Bewegungen haben identische Efekte auf das Gehirn wie spontane rythmische Bewegungen, die das Baby ausführt.

 

 

PRIMITIVGEHIRN

Falls aus bestimmten Gründen eine verminderte Stimulation des Primitivgehirns durch Vestibulär-, Kinestetisch- und Taktilinformationen besteht - wird es das Rezultat eines verringerten Muskeltonus in den Muskeln Extensoren des Körpers sein.

Gerade aus diesen Gründen ist es  äußerst wichtig, dass das Baby gestreichelt, getragen, geschaukelt wird und das ihm die Möglichkeit gegeben wird,  sich frei zu bewegen.

Eine Reduktion dieser Stimulationen - somit ist auch der Muskeltonus vermindert -  der Kopf und der Rumpf werden erschwert gehoben - das Kind  bewegt sich schwer - führt zusätzlich zur Verminderung der Taktil-, Kinestetisch- und Vestibulärstimulation - das Kind befindet sich im Teufelskreis.

Wegen der Muskelschwäche und des schwachen Haltens des Kopfs - ist die Körperpostur auch schwach - die Gelenke, besonders im Wirbelsäulenbereich, werden übermäßig dehnbar - eine erschwerte Haltung der Körperpostur während des Sitzens (in der Schule) - die Atmung ist oberflächlich - das Kind hat kein Bedürfnis sich zu bewegen - das reflektiert sich in einem schwachen Bewusstsein (Erregung) in der Großhirnrinde - was später (meistens wenn das Kind in die Schule kommt) zu Aufmerksamkeitsstörungen und schwacher Konzentration führt!

Das Training mit rythmischen Bewegungen wird stufenweise den Muskeltonus normalisieren und die übermäßige Flexibilität der Gelenke abschwächen...

 

DAS KLEINHIRN UND RYTHMISCHE BEWEGUNGEN

Das Kleinhirn ist einerseits stark mit vestibulären und anderen Nucleusen verbunden, die sich im Primitivgehirn befinden und für die Koordination der Bewegungen zuständig sind und andererseits stark verbunden mit den Basalganglien und dem motorischen Bereich der Großhirnrinde.
Deswegen sind diese Verbindungen die Basis für die Entwicklung der koordinierten motorischen Aktivitäten,  die Bewegungen werden leichter ausgeführt und die Fehler werden  während der Durchführung erkannt  und korrigiert.

In der Zeit von dem 6. - 12. Monat des Kindes, wächst das Kleinhirn in großem Maß. Rythmische Bewegungen beeinflussen die Entwicklung der Nervennetze des Kleinhirns und seine Verbindungen mit anderen Strukturen positiv.

DER EINFLUSS DER DYSFUNKTION DES KLEINHIRNS AUF DIE  AUFMERKSAMKEIT UND DIE LERNSCHWIERIGKEITEN
Manche Kinder haben besonders große Schwierigkeiten einfache rythmische, koordinierte Bewegungen durchzuführen. 
Mir der Dysfunktion des Kleinhirns kommt es zur Dysfunktion der übrigen Regionen des Großhirns, besonders der präfrontalen Rinde und der Region für das Sprechen in der linken Gehirnseite. Das kann sich durch Aufmerksamkeitsstörungen, Schwierigkeiten bei Planen, Denken, Kontrolle impulsiver Reaktionen sowie auch mit vermindertem, abstrakten Denken manifestieren. Es kann spontane Augenbewegungen, sowie auch das Lesen, Gedächtnis, Lernen, Sprechen und die Schnelligkeit der Datenverarbeitung beeinflussen.
1. Die Verbindungen mit der präfrontalen Rinde - beeinflussen die Aufmerksamkeit, Planen, Denken und die Kontrolle impulsiver Reaktionen
2. Die Verbindungen mit den Sprechregionen Wernicke und Broca - beeinflussen die Entwicklung des Sprechens
3. Die Verbindungen mit frontalen Regionen des Gehirns sind für die Augenbewegungen zuständig - sie beeinflussen das Verfolgen des Textes und somit auch das Lesen !!!

 

DIE FUNKTION DER BASALGANGLIEN

Durch die Evolution hat dieser Teil des Gehirns beim Menschen eine wichtige Rolle für die motorische Aktivität bekommen und ist stark mit der motorischen Region der Rinde verbunden, aber gleichzeitig ist er auch wichtig für die Funktion und die Kontrolle der sozialen Interaktionen, die Bräuche, Rutinen und strikte hierarchische Beziehungen kennzeichnen.

Die Rolle der Basalganglien:
1. INHIBIERT PRIMITIVREFLEXE (durch spontane  rythmische Bewegungen des Babys)  UND INTEGRIERT SIE in die höheren motorischen Bewegungsebenen
2. KONTROLLIERT  POSTURALREFLEXE (Gleichgewicht, Stabilität, Einfluss der Schwerkraft  - entwickelt durch spontane rythmische Bewegungen)
3. AUTOMATISIERT DIE BEWEGUNGEN die erlernt wurden ( sich ernähren, Rad fahren, Auto fahren...)
4. REGULIERT UNSERE AKTIVITÄTSEBENE und ermöglicht uns ruhig zu sitzen! Wenn wir ruhig sitzen, sind wir auf die gegebene Aufgabe fokussiert; die Basalganglien sind in diesen Momenten am aktivsten.