Mailen Sie uns Folgen Sie uns
    
Home > Masgutova Method > Archetypische Bewegungen
  

Archetypische Bewegungen stellen die Basis für die Entwicklung der Primitivreflexe und später auch für die Entwicklung der intentionellen, kontrollierten Bewegungen dar.

Zum Beispiel die archetypische Bewegung - das Aufrichten des Körpers, ist die Basis für die Entwicklung des Trunk Extension- und des Perez Reflexes und folgend - mit der Entwicklung kontrollierter, beabsichtigter  Bewegungen kommt es so z.B. zur Bewegung, die uns ermöglicht ein Buch aus dem Regal zu nehmen.

Durch langjähriges Forschen und die erlangte Erfahrung, kam Dr. Masgutova zum Schluß, dass bei Kindern und Erwachsenen, die bestimmte Defizite in ihren psychomotorischen Fertigkeiten haben, dass mit der schwachen Entwicklung der Primärbewegungsformen  (archetypische Bewegungen) in Verbindung zu setzen ist.

Viele Kinder zwischen 4 und 15 Jahren haben ein schwaches Gedächtnis und Konzentration bei schwach entwickelten "Beugung und Streckung"- archetypischen Bewegungen und bei dem Drehen des Körpers um seine Achse.

Personen mit diagnostizierter Aufmerksamkeitsstörung und schwachem abstraktem Denken haben eine schwach entwickelte archetypische Bewegung Trunk Extension.

Schwache Handfertigkeiten sind mit der schwachen Entwicklung der homologen archetypischen Bewegungen verbunden.

ARCHETYPISCHE BEWEGUNGEN SIND GLOBALE, GENERALISIERTE FORMEN IN UNSEREM MOTORIKSYSTEM. Sie stellen genetisch bestimmte Bewegungen dar. Sie entwickeln sich in einer  präzise bestimmten Reihenfolge noch im Bauch der Mutter.

Gut entwickelte Bewegungen sind eine besonders feste Basis für die Entwicklung der Primitivreflexe.

Falls sie nicht gut entwickelt sind, haben auch die Primitivreflexe keine Möglichkeit sich auf rechte Weise zu entwickeln: